Vergangene Aktionen

17. Mai 2016 Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Cottbus

Wo ist mein Kind?

Durch das SED-Regime wurden Zwangsadoptionen als Mittel zur Verfolgung nicht konformer Familien und Menschen genutzt. Insgesamt gab es ca. 72000 Adoptionen. Kinder wurden ihren leiblichen Eltern weggenommen, die oft mit perfiden Erpressungsmethoden gezwungen wurden, ihre Zustimmung zu der Adoption zu geben.

Was dies für die Opfer bedeutete, und welches Leid noch heute damit verbunden ist, darüber wird öffentlich viel zu wenig diskutiert. Bis heute ist dieser Teil der Repressionsgeschichte des SED-Regimes zudem kaum wissenschaftlich aufgearbeitet. Oft wird Betroffenen noch heute mit Hinweis auf den Persönlichkeitsschutz Auskunft verweigert.

Wir haben Opfer vom Verein „Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen, OvZ-DDR e.V.“ eingeladen, uns ihre Geschichte zu erzählen.  

Herzliche Einladung!

Quelle

Artikel über die Veranstaltung

Wo ist mein Kind?

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14. Mai 2016

"Abschiedsfeier von Margot Honnecker"

Heute um 14 Uhr ist der Treff an der Weltzeituhr. Initiator ist Stefan Lauter, der vor vielen Jahren schon diese Idee hatte und der wir uns gerne anschliessen.

Geschädigte durch das damaligen DDR-Ministerium für Volksbildung (Ministerin Margot Honecker) möchten mit dem Tod der einstigen Ministerin auf ihre Schicksale aufmerksam machen.

Weil viele Betroffenen zugesagt haben, wurde vorsichtshalber das Treffen polizeilich durch unseren Verein OvZ-DDR e.V. angemeldet und zwar in vorheriger Rücksprache mit Stefan Lauter.

Jede anwesende Person ist selbst dafür verantwortlich, dass was er / sie mitbringt, zum Schluss auch selbstsändig zu entsorgen.

Fotos von Thorsten Strasas - Link

29. April 2016

Einweihung der Gedenktafel "Durchgangsheim Alt-Stralau"


Sehr beeindruckende Tanzperformance von Golde G. zur Einweihungsveranstaltung der Gedenktafel "Durchgangsheim Alt-Stralau"

Tanz: Juliane Bauer und Romy Schwarzer
Musik: Andy Gutzeit

Als Koopertionspartner haben wir an der Veranstaltung teilgenommen und die Tanzperformances finanziert. Damit möchten wir ebenso erinnern, zumal einige betroffene Mütter von DDR-Zwangsadoptionen und auch en Mitglied unseres BVereins selbst als Jugendliche in diesem Heim war.

Link

09.02.2016

Post für alle 630 Abgeordnete im Deutschen Bundestag

Vielen Dank noch einmal an das Abgeordnetenbüro von Kai Wegner.

Der UOKG - Brief wurde ausgeliefert, zusammen mit unseren

OvZ-DDR e.V. -Postkarten.

 

Postlieferung an den Bundestag


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Vorbereitung zur großen UOKG-Postaktion an den Bundestag zum Thema DDR-Zwangsadoptionen. 06. - 07.02.2016

Danke an alle fleißigen Helfer, die an diesem WE mitgeholfen haben.

In der Briefsendung, die an jeden Abgeordneten des Deutschen Bundestag geht ist folgendes drin: ein UOKG-Anschreiben, ein Exemplar "Der Stacheldraht - Ausgabe 09/2015 incl. mit einem Interview von Dieter Dombrowski, einem Artikel zum UOKG-Kongress "Entrückte Biografien" (gefördert durch die Stiftung Aufarbeitung und in Kooperation mit OvZ-DDR e.V.), UOKG-Forderungen an die Politik, sowie mehrere unterschriebene Postkarten (erstellt und finanziert durch OvZ-DDR e.V.), sowie die Broschüre "Entrückte Biografien".

 

Post an den dt. Bundestag


14. Januar 2016

Vielen Dank an das Menschenrechtszentrum Cottbus

Im Dezember 2015 erhielt das MRZ die Verleihung des Nagelkreuzes. Zu dieser Festveranstaltung fand auch ein Gottesdienst statt. Die Kollekte im Anschluss wurde speziell für unseren Verein OvZ-DDR e.V. gesammelt.Wir danken dem Vereinsvorstand (Vorsitzender Dieter Dombrowski), der Geschäftsführerin Sylvia Wähling und allen anderen Betiligten für diese tolle Idee und die Spende.

Das Geld werden wir dafür nutzen, um unsere Open-Air-Dauerausstellung "Zwangsadoptionen in der DDR" im MRZ Cottbus zu sanieren. 

 

Broschüre "Entrückte Biografien - Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstatt DDR"  

Die Broschüre ist kostenfrei. (Hrsg.: UOKG e.V.) - 48 Seiten, gefördert durch die Stiftung Aufarbeitung. Koop. Kongress: OvZ-DDR e.V.
 

Für die Zusendung der Broschüre bitten wir Sie, sich an eine der folgende Kontaktdaten zu wenden, um uns Ihre Anschrift mitzuteilen.

per Mail an info@uokg.de / behr@uokg.de
per Fax: 030 55779340
per Telefon: 030 55779351 (Geschäftsstelle UOKG)
postalisch: UOKG e.V., Ruschestraße 103, Haus 1 in 10365 Berlin

 

Bild: © Behr - UOKG e.V. - 11.01.2016

 

 

Dezember 2015 - Besuch im Musical "Hinterm Horizont"

Im Namen des Vereins möchten wir uns recht herzlich beim Mangagement des Stage-Theaters, den Schauspielern und Co. bedanken, die uns diesen schönen gemeinsamen Abend ermöglicht haben.

Bild: Steffen Krahl

 

 

05. Dezember 2015

Wir gratulieren dem 1. Platz - Publikumspreis.

Leider hat es für unseren Verein OvZ-DDR e.V. nicht für den 1. Platz gereicht. Doch das entmutigt uns überhaupt nicht. Jetzt schauen wir nach Plan B, um Wege für die Finanzierung "Theaterprojekt  - Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen" zu finden.

Bild: Teilnahmeurkunde - OvZ-DDR e.V. zur Nominierung für den Deutschen Engagement Preis.

Nominierung und Teilnahmeurkunde

 

 

 

 

    

UOKG - Kongress zum Thema DDR-Zwangsadoptionen

(in Kooperation mit OvZ-DDR e.V., gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

"ENTrückte Biografien - Politisch angeordneter Kindesentzug im Unrechtsstaat DDR"

Ort: Besucherzentrum der Gedenstätte Berliner Mauer
Bernauer Straße 119 in 13355 Berlin

Datum: 07.11.2015 in der Zeit von 11 - 18 Uhr  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

11 Uhr Eröffnung des Kongresses

11:10 Uhr * Dokumentation über die Suche eines betroffenen Vaters
* ein nachgestelltes Gesprächsprotokoll zwischen einer betroffenen Mutter und    einer damaligen Verantwortlichen“

11:45 Uhr bis 12:15 Juristische Grundlagen für Rehabilitationen und Defizite bei der Wiedergutmachung des erlittenen DDR-Unrechtes (Benjamin Baumgart, Jurist, Beratungsstelle der UOKG)

12:15 - 13:00 Uhr Fundstücke über  Zwangsadoptionen in der DDR (Dr. Christian Sachse - Historiker, Politikwissenschaftler, lebt in Berlin)

13:00 bis 13:45 Uhr Kaffee – und Imbisspause

13:45 – 14:15 Uhr „Die Arbeit der Clearingstelle Berlin von 1991-1993 und der Zentralen Adoptionsstellen (insbes. der neuen Bundesländer) derzeit“ (Kathrin Otto, Leiterin der Zentralen Adoptionsstelle Berlin- Brandenburg)
14: 15 – 14:30 Uhr Diskussionsrunde

14:30 – 15:00 Uhr „Umgang mit der Thematik, Unterschiede in der Beratung zwischen leiblichen Eltern und adoptierten Kindern; Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Beratungsstelle und Adoptionsvermittlungsstellen; Akten-Herausgabe“  (Katrin Behr: Fachberaterin der UOKG – Bereich -Zwangsadoptionen)

15:45 bis 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Traumatische Auslöser und deren Wirkung bis ins jetzige Leben. Therapeutische Erfahrungen zum DDR-Zwangsadoptionen, sowohl mit  leiblichen Eltern, als auch mit zwangsadoptierten Kindern und Sicht auf die Adoptiveltern
(Dr. Stefan Trobisch-Lütge, Psychotherapeut in der Beratungsstelle Gegenwind)

16:45 bis 17:45 Uhr PODIUM - Abschlussrunde
„Perspektiven für die Aufarbeitung von DDR-Zwangsadoptionen und welche Hilfen sind für die Betroffenen nötig“  

Moderation: Peter Grimm (Journalist)  

Dr. Christian Sachse (Historiker, Politikwissenschaftler)
Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Psychologe, Beratungsstelle „Gegenwind“)
Benjamin Baumgart (Jurist, UOKG)
Singora-Viola Greiner-Willibald (Zeitzeugin)
Andreas Laake (Zeitzeuge)
Kathrin Otto (ZABB)

17:45 Resümee

Nachgestelltes Gespräch - "DDR-Zwangsadoptionen"

Eine betroffene Mutter spricht eine ehemalige Leiterin eines Säuglingsheimes an, warum sie damals von ihr zur Adoptionsfreigabe erpresst hätte?
Die Täterin von einst leugnete alles.  

Hätte die betroffene Mutter damals nicht die Adoptionsfreigabe unter Druck unterschrieben, dann hätte sie auch nicht nur ihren neugeborenen Sohn, sondern auch ihre einjährige Tochter verloren.  

Das tatsächliche Gespräch fand im Frühjahr 2015 statt. 

(c) OvZ-DDR e.V. - nachgestelltes Gespräch 2015

 

 

 

Postkarten-Aktion für den Bundestag  

Mit unserer Postkarten-Aktion wollen wir im neuen Jahr alle Bundestagsabegordnete anschreiben, um auf das Thema DDR-Zwangsadoptionen aufmerksam zu machen. Viele Politiker wissen bis heute nicht, dass es so etwas gab.

Wir wollten mit den Postkarten zeigen, dass hinter jeder Zwangsadoption mindestens zwei Menschen stehen und es an der Zeit ist, dass dieses Thema endlich historisch und politisch aufgearbeitet wird.

 

Erstellung und Druck der Postkarten (10. Oktober 2015)


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"Aus dem Schatten ins Licht"

  


 


 

 

 

 

 

 Veranstalter: OvZ-DDR e.V. 

in Kooperation mit

  • Lern- und Gedenkort Kaßberg Gefängnis e.V.
  • Betroffeneninitiative „Missbrauch in DDR-Heimen“
  • UOKG e.V.

Am Samstag, dem 29.08.2015, öffnet das ehemalige Stasi-Gefängnis Kaßberg von 14 bis 20 Uhr seine Tore für einen GEMEINSAMEN Tag zur Aufarbeitung der kommunistischen Gewaltherrschaft.

Wir möchten alle Betroffenen / Zeitzeugen und Interessierten recht herzlich dazu einladen.

Die Beteiligung verschiedener Betroffeneninitiativen macht es möglich, gemeinsam auf unterschiedliche Themen am historischen Ort aufmerksam zu machen.Unsere Themen sind: DDR-Zwangsadoptionen; Umerziehung und sexueller Missbrauch in Heimen; politische Verfolgung, die Geschichte des Veranstaltungsortes von damals bis zum heutigen Kampf um eine Gedenkstätte.

In dem ehemaligen Gefängnis konnten wir bereits drei Häftlingszellen mit unseren Themen in Ausstellungsräume verwandeln. Wir Betroffenen sind nicht mehr bereit, länger zu schweigen und Gras über die Vergangenheit wachsen zu lassen. Wir stehen auf, wir reden und wir zeigen uns! Mit den Änderungen des Familiengesetzbuches der DDR im Juli 1990 und dem Einigungsvertrag im September 1990 wurde aus Unrecht Recht gemacht.

Sie können die Möglichkeit vor Ort nutzen, um an einer Führung durch das Haus teilzunehmen und dessen interessante Geschichte kennen zu lernen. Wegen des historischen Hintergrundes ist es unser gemeinsamer Wunsch, dass dieser Ort zeitnah zu einer Gedenkstätte erklärt wird! Nach fast 25 Jahren Wiedervereinigung sollte dies machbar sein.

Am 29.08.2015 findet eine weitere Ausstellungseröffnung statt - Thema „Auf Biegen und Brechen“.

Peter Escher vom MDR wird uns an diesem Tag mit seinem Team vor Ort begleiten. Gespräche mit Künstlern finden bereits statt. Unser Ziel ist: eine Benefizveranstaltung zu Gedenken an die vielen Betroffenen, die unter kommunistischen Gewaltherrschaft gelitten haben. Ein GEMEINSAMES Zusammenarbeiten macht Unmögliches möglich.

Veranstaltung: 13.06.2015 zum Thema: 

"Aufarbeitung von und Entschädigung für erlittenes SED-Unrecht" - Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre sofortige Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze (StRehaG)


 Veranstalter: OvZ-DDR e.V. in Kooperation mit der UOKG e.V.


Bald jährt sich der 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Für die Politik ein Fest, wo man alles hoch loben kann, wie doch alles verbessert wurde. Es ist viel passiert, keine Frage, doch sie haben es in den 25 Jahren nicht geschafft, alle Opfergruppen - die schlimme menschenrechtsverletzende Dinge in der DDR-Diktatur erleben mussten - zu entschädigen. 

Daher findet unsere 6. Kundgebung

am Samstag, den 13.06.2015 in der Zeit von 13 – 15 Uhr auf dem Pariser Platz, vorm Brandenburger Tor in Berlin statt.

Diese Einladung gilt für alle betroffenen DDR-Opfergruppen, Interessierten und Unterstützer.

WIR stehen IMMER und IMMER wieder gemeinsam auf, um für unsere Wiedergutmachung der an uns ausgeübten Menschenrechtsverletzungen zu kämpfen.

Erhebt euch mit uns, zeigt euch und ihr werdet nicht nur sehen, sondern auch tief in euch spüren, dass wir uns gegenseitig stärken und aus der alten Ohnmacht der Traumata wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen. Nur Mut, ihr seid nicht alleine.

Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur von der Politik übersehen wird? 
Du hast es satt, dass dein erlebtes Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird? 
Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“? 
Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht? 
Du hast es satt, dass du durch die Rehabilitierungsgerichte immer wieder abgelehnt wirst?
Du hast es satt, dass die zuständigen Gerichte immer nur auf den Einweisungsbeschluss (betrifft ehemalige DDR-Heimkinder) schauen und stattdessen deine menschenrechtsverletzende Erlebnisse im Heim zu ignorieren?
Du hast es satt, dass man dir deine Akten vorenthält?
Du hast es satt, dass sexueller Missbrauch, z.B. durch Erzieher, nicht bestraft wurde und es heute immer noch Kavaliersdelikt angesehen wird und somit Täter straffrei ausgehen?
Du hast es satt weiterhin nur als "meckerndes" Opfer wahrgenommen zu werden, weil dich deine Traumata "auffressen"? 

Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja? 

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark. WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt und wir nicht länger den Mund halten.

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

WIR sind hier, WIR sind laut, weil man uns die Rechte klaut!

Performance: Thema DDR-Heimkinder

Performance: Thema DDR-Zwangsadoptionen

Danke an Martina Blankenfeld, Choreografin der Performances

Bilder von  

Sozialfotografie - Link zum anklicken, um sie sich die Bilder anzuschauen

Thorsten Strasas - Link zum anklicken, um sich die Bilder anzuschauen

 


 


 


 


 


 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Beschämendes Urteil vom BGH 4. StR 525/13

Bild: Orlando El Mondry

Dieses Bild ist unser Statement gegen das beschämende Urteil des BGH 4. StR 525/13 vom 25.03.2015.

Es wurde am Anfang der Veranstaltung (13.06.2015) aufgenommen, wo noch nicht alle Teilnehmer da waren.

KUNDGEBUNG am Samstag, den 18.04.2015 in der Zeit von 11 – 13 Uhr an der Weltzeituhr in Berlin, Alexanderplatz 1

zum Thema: 
Aufarbeitung von DDR-Unrecht - Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze

Veranstalter: OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Diese Einladung gilt für alle betroffenen DDR-Opfergruppen, Interessierten und Unterstützer.

WIR werden uns IMMER und IMMER wieder erheben und gemeinsam unsere Löwenkräfte bündeln, um für unsere Menschenrechte zu kämpfen und deswegen gehen wir auf die Straße. 

Erhebt euch mit uns, zeigt euch und ihr werdet nicht nur sehen, sondern auch tief in euch spüren, dass wir uns gegenseitig stärken und aus der alten Ohnmacht der Traumata wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen. Nur Mut, ihr seid nicht alleine.

Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur übersehen wird? Du hast es satt, dass Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird? Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“? Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht? Du hast es satt weiterhin nur als meckerndes Opfer wahrgenommen zu werden? Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja? 

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark.
WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt.

Link von einer unserer letzten Kundgebungen von 2014: http://youtu.be/ JHGkcnRewn8

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

WIR sind hier, WIR sind laut, weil man uns die Rechte klaut!

 



 


 


 


 



30. - 31.03.2015 Gestaltung zweier Ausstellungen

in dem ehemaligen Stasi-Gefängnis Kaßberg in Chemnitz (früher Karl-Marx-Stadt)

Thema: DDR-Zwangsadoptionen  

Dieses Video zeigt eine ausgestattete (ehemalige) Häftlingszelle, die das Thema DDR-Zwangsadoptionen, in der über ein Fall berichtet wird.  

M. wurde zwangsadoptiert und sein leiblicher Vater kam während seiner Haftzeit nach Kaßberg und wurde von dort aus freigekauft. Er versuchte viele Jahre seinen Sohn wieder zu bekommen. Doch es ist ihm nicht geglückt. Vater und Sohn konnten sich nie wieder sehen. M. hat mittlerweile seine Heimzeit (die durch die politische Haft seines Vaters entstand) rehabilitiert bekommen.

Danke an den Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V., der uns diese Möglichkeit dazu gab und an all die Helfer und Unterstützer wie Conny Kurtz, Sylvia Schmeißer, Wolfgang Lurtz, Manfred Gebhardt und Christian Bürger.

Sowie an die Malerin Nadine Kleier und die Fotografen: Steffi Reichelt, Stefan Gräf, Steffen Krahl und Orlando El Mondry.

Thema: DDR-Jugendwerkhöfe

 

(c) Sylvia Schmeißer - Gestaltung 2 ehemaliger Häftlingszellen im Stasi-Gefängnis Kaßberg

26. März 2015

Lesung aus dem Buch "Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm", mit anschließendem Zeitzeugengespräch.

Zeitzeugen: Andreas Laake und Katrin Behr

Im Anschluss suchten die Schüler noch einmal das Gespräch, um sich rührend bei uns zu bedanken. Teilweise waren sie sehr aufgewühlt, fassungslos und zu Tränen gerührt.

Mit den anderen Gruppe (junge Mütter) konnten wir im Anschluss noch gemeinsam speisen und miteinander reden.

Danke an das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V., die so eine Veranstaltung ermöglichte. Es war sehr berührend.

 

MRZ Cottbus 26.03.2015

11. März 2015

Ohne die fleißigen Akteure im Hintergrund, würden wir gar nicht so viel auf unseren Veranstaltungen ausdrücken können. Dieses Mal könnt ihr die Vorbereitungen zum Thema: Durchgangsheime, Spezialheime und Jugendwerkhöfe miterleben.

Zusammen mit Conny Kurtz, Wolfgang Kurtz, Luci Limmi, Renate Horn, Singora-Viola Greiner-Willibald, Katrin Behr


 

 

 

 

Durchgangs-und Spezialheime


Bilder: (c) Katrin Behr


16. Januar 2015

Fachgespräch „Hilfen für sächsische DDR-Heimkinder und Zwangsadoptierte in der DDR“ am 16. Januar 2015 in Leipzig - Link 

 

Auszeichnung 10.12.2014 - "Geschichte erinnern" 

heißt der Preis, den die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) jetzt in Kooperation mit SUPERillu an 25 Menschen und Initiativen vergab, die an schwierige DDR-Geschichte erinnern. Gestern abend haben wir die Preise hier in Berlin, in der Brandenburgischen Landesvertretung verliehen. Hier mein Bericht über die Preise, u.a. an Karl-Heinz Baum, Peter Wensierski, Freya Klier, die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., Katrin Behr und Pfarrer Matthias Taatz

Hier der komplette Bericht auf SUPERillu.de 

Eine Auszeichnung bekam auch die diesjährige Henne-Preisträgerin Katrin Behr, 47, die die Initiative Zwangsadoption aufgebaut hat, die Menschen hilft, die zur DDR-Zeit aus politischen Gründen ihren Eltern weggenommen wurden (http://zwangsadoptierte-kinder.de). 

Bild: C. Bürger


 


 

 

 

 

 

10.10.2014 Verleihung der Goldenen Henne "Stille Helden"

Beitrag auf Youtube

Katrin Behr gewinnt die "Goldene Henne 2014" in der Kategorie "Stille Helden".

(Quelle) Die Hennen für die guten Taten Berührende Momente waren es, als die Goldene Henne in den Kategorien "Stille Helden" und "Charity" verliehen wurden. Als stille Heldin wurde Katrin Behr ausgezeichnet. Sie gründete 2008 den gemeinnützigen Verein Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen e.V. ("OvZ-DDR e.V.) in Gera. Katrin Behr war selbst ein Opfer der Zwangsadoption.


 

 

 

 

 

 

Quelle: SuperIllu - Hier noch ein Schnappschuss von Henne - Gewinnerin Katrin Behr und ihrem Mitstreiter Andreas Laake. Sängerin Ute Freudenberg (M.) gratulierte herzlich zur Auszeichnung.

 


 


 Kundgebung / Aufzug 04.10.2014 in der Zeit von 12 – 15 Uhr zum Thema:

„Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze!“

Video-Beitrag auf Youtube


Diese Einladung gilt für alle Betroffenen, Interessierten und Unterstützer.
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Du hast es satt, dass dein erlebtes Leid in der DDR-Diktatur übersehen wird? Du hast es satt, dass Unrecht immer wieder mit anderem Unrecht verglichen wird? Du hast es satt, dass andere zu dir sagen: „Mein Erlebtes war aber schlimmer als deins!“? Du hast es satt, dass andere Entschädigungen erhalten und du nicht? Du hast es satt weiterhin nur als meckerndes Opfer wahrgenommen zu werden? Willst du dich von einem passiven Opfer in einen aktiven Betroffenen verwandeln?

Ja? 

Dann bist du hier richtig. Steh auf und schließe dich uns an. Wir gehen in die Öffentlichkeit. Hör auf, dich auf der Couch zu verkriechen, denn dort wird es nicht besser, und werde mit uns zusammen stark.
WIR wollen MIT EUCH gemeinsam und vereint zeigen, dass es UNS gibt.

Link von unserer letzten Kundgebung: http://youtu.be/ JHGkcnRewn8

Unser Motto ist: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“
Wieder und wieder werden WIR gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass es UNS IMMER NOCH gibt (Heimkinder, Betroffenen von Zwangsadoptionen, verfolgte Schüler, Zwangsausgesiedelte und viele andere verfolgte Gruppen) und bisher bei den bestehenden Rehabilitierungsgesetze nicht beachtet wurden. Stattdessen mussten wir Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde mit den Auswirkungen der Traumata leben. 

Es gibt keinen Unterschied zwischen unseren verschiedenen Gruppen, denn WIR sind alle auf unterschiedliche Art und Weise von DDR-Unrecht betroffen.

Zum Beispiel kann es nicht sein, dass bei der Beantragung der strafrechtl. Rehabilitierung von Heimzeiten die traumatisierten Erlebnisse ignoriert werden, sondern nur auf deren Einweisungsbeschlüsse geschaut wird. 

Es kann auch nicht sein, dass die Täter, welche sexuellen Missbrauch an euch verübt haben, ungestraft „davon“ kommen, weil es für diesen Strafbestand eine Verjährungsfrist gibt. Deshalb fordern wir, dass diese aufgehoben wird. Opfer vom sexuellen Missbrauch reden über ihre Erlebnisse erst viele Jahrzehnte später, während sich die Täter in Sicherheit wiegen. Hier muss dringend die gesetzliche Verjährungsfrist aufgehoben werden. Sexueller Missbrauch ist psychisches „Mord“ an der Seele eines Unschuldigen.


Wir wollen weiterhin u.a. auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, was die Anmeldefristen für den Heimfond Ost und die strafrechtliche Rehabilitierung betreffen. 

WIR wollen für mehr Aufklärung in den Bildungseinrichtungen sorgen. Die DDR als Diktatur und ein Teil der gesamtdeutschen Geschichte wird in den Schulen im Lernstoff nicht mehr als 2 Wochen behandelt, siehe Vergleich 2. Weltkrieg. Das verklärt ALLES, was die DDR betraf.

WIR fordern die Aufklärung über eine erfolgte Adoption. Viele Adoptierte waren vor ihrer Adoption in einem Heim. Wenn sie über den Status bis jetzt nicht aufgeklärt wurden bzw. bald werden, können sie keine Leistungen aus dem Heimfond Ost beantragen.

WIR fordern die Rehabilitierung von Zwangsadoptionen und deren Auflösungen, wenn dies von den Betroffenen gewünscht wird.

WIR fordern strafrechtlliche Rehabilitierung für die Betroffenen die in DDR-Spezialheime, DDR-Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfen waren. 

WIR kämpfen um unsere Rehabilitierung der Menschenrechtsverletzungen , die uns in der DDR angetan wurden.

Wir fordern die Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch, denn dieser „Tod“ an einer Menschenseele ist immer existent, während die Täter unbehelligt weiter leben. Es kann nicht sein, dass ein Kind / Jugendlicher, der so etwas in staatlichen Einrichtungen erleben musste, nur einen Fond in Anspruch nehmen darf. Geld alleine löscht das Leiden bei den Betroffenen nicht aus. Sie brauchen zusätzlich therapeutische Hilfsangebote und ebenso auch das Gefühl, dass ihre Peiniger nicht ungestraft „davon“ kommen, während die Betroffene Tag für Tag mit diesem Unrecht leben müssen.

WIR fordern die Regierung als Rechtsnachfolge-Staat der DDR auf, endlich, nach fast 25 Jahren, die Verantwortung zu übernehmen. 

Was könnt ihr machen? Kommt zu unserer Veranstaltung. Bringt entsprechende Plakate oder sonstiges mit, was für EUER Thema wichtig ist.

Was müsst ihr dafür investieren? Eure Zeit, eure Kraft und die Fahrkosten. Schließt euch in euren Gruppen zusammen und bildet Fahrgemeinschaften, um Kosten zu sparen. 

Veranstalter: 

OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.

Termin: Samstag 04.10.2014 von 12-15 Uhr

Ort: Treffpunkt: an der Weltzeituhr, Alexanderplatz 1 in Berlin - Mitte

Aufzug (Demonstration): Start: 12 Uhr an der Weltzeituhr Karl-Liebknecht-Straße - Spandauerstraße - Rathausstraße (am roten Rathaus) - Gondarstraße - Weltzeituhr 
mit anschließende Kundgebung: ab 13 Uhr bis 15 Uhr (auf dem Alexanderplatz an der Weltzeituhr)

 


 


 


 


 


 


 

Aufbau der Dauerausstellung zu den Zwangsadoptionen in der DDR am 18.09.2014 in der Zufahrtsstraße der Gedenkstätte Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.  - jeder der kam, half mit und kam somit auch ins Gespräch

Zeitzeugengespräche mit Buchlesung aus der Biografie "Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm" von Katrin Behr und zusammen mit Andreas Laake in Diskussion am 18.09.2014 anlässlich der Eröffnung der Dauerausstellung zu den Praktiken der Zwangsadoption in der DDR.

(Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Ausstellung im März 2015 in den Innenhof verlegt.)


 


 

 

Aufzug / Kundgebung 02.08.2014 - Berlin 

Wir möchten euch alle (Betroffene, Interessierte) sehr herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung einladen. 


Was wollen wir erreichen? Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass es noch viele Opfergruppen gibt, die bisher zu wenig beachtet werden. Es gibt keinen Unterschied, ob es die Gruppe der Betroffenen von DDR-Zwangsadoptionen betrifft oder die Gruppe von Kinder und Jugendlichen, die in DDR-Spezialheimen / Jugendwerkhöfen waren oder ob es die verfolgten Schüler sind oder die sexuell missbrauchten Opfer in DDR-Einrichtungen betrifft u.v.m.. 

Fakt ist, dass wir alles Kinder und Jugendliche waren. Wir alle wurden auf unterschiedlicher Art und Weise in unserem Leben beschnitten und wir müssen bis heute mit den Auswirkungen leben.

Wir wollen auf die Ungleichbehandlung aufmerksam machen, welche die Annahmefristen für den Heimfond Ost und die strafrechtliche Rehabilitierung betreffen. 

Wir wollen mehr Aufklärung in Bildungseinrichtungen. Die DDR wird in den Schulen nicht mehr als 2 Wochen behandelt, im Vergleich zum 2. Weltkrieg.

Wir fordern strafrechtlliche Rehabilitierung für die Betroffenen die in DDR-Spezialheime und Jugendwerkhöfen waren. 
Wir fordern unbegrenzte therapeutische Hilfe für Missbrauchsopfer, die so etwas in DDR-Heimen erleben mussten. 
Wir fordern die Aufklärung über eine erfolgte Adoption. Viele Adoptierte waren vor ihrer Adoption in einem Heim. Wenn sie über den Status bis jetzt nicht aufgeklärt wurden bzw. bald werden, können sie keine Leistungen aus dem Heimfond Ost beantragen.
Wir fordern die Rehabilitierung von Zwangsadoptionen und deren Auflösungen, wenn dies von den Betroffenen gewünscht wird.
Wir fordern Anerkennung und weitere Aufarbeitung des erlebten SED-Unrechts. Wir sind keine Täter, sondern Opfer!

Ein paar Fragen, warum wir diese Veranstaltung ins Leben rufen.
Wer fragt nach uns? Niemand! 
Warum? Weil die Öffentlichkeit von uns kaum etwas wahrnimmt.
Woran liegt das? Die Betroffenen äußern sich über ihr Schicksal, und aus unterschiedlichen Gründen, nicht bzw. kaum in der Öffentlichkeit.
Wieso nicht? Scham, Angst, keine Kraft dafür, Krankheit, Resignation
Ändern wir etwas damit? NEIN! Es wird niemand an unserer Tür klopfen und nachfragen, ob wir Hilfe bei der Bewältigung unserer Traumen benötigen oder wie man uns helfen kann, dass wir damit leben können.
Was können wir machen? Wir können ALLE auf die Straße gehen und auf uns aufmerksam machen.
Bringt das etwas? Das werden wir herausfinden, wenn wir es tun?
Was, wenn es nichts bringt? Wir können weiter herum jammern und meckern, wie ungerecht die Welt doch ist oder wir können in den Spiegel sehen und sagen, dass wir es ZUSAMMEN probiert haben und nicht aufgeben werden. Wir können erkennen, dass wir nicht allein mit unseren Traumen dastehen und das ein Zusammenhalt aller Beteiligten eine enorme Kraft für jeden Einzelnen sein kann. Und, wir haben und werden nicht aufhören, um Gehör in der Öffentlichkeit zu bekommen.
Worum geht es nicht? Es geht nicht darum, dass jeder für sich alleine kämpft. Jeder Mensch, jede Hilfsorganisation, jede Aufarbeitungsorganisation hat seine Daseinsberechtigung und ist für jedes einzelne Thema wichtig.
Was könnt ihr machen? 
Kommt zu unserer Veranstaltung. Bringt entsprechende Plakate oder sonstiges mit, was für euer Thema wichtig.
Was müsst ihr dafür investieren?
Eure Zeit, eure Kraft, euren Willen, euren Mut und die Fahrkosten. Schließt euch in euren Gruppen zusammen und bildet Fahrgemeinschaften, um Kosten zu sparen. 


Veranstalter: 
OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) in Kooperation mit der UOKG e.V.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Videos Youtube-Beitrag 1, Beitrag 2 Beitrag 3

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Fotos und Text vom Fotografen Thorsten Strasas   (bitte klicken Sie auf den Link, um sich die beeindruckenden Bilder von ihm anzuschauen) 

Opfer von Zwangsadoptionen in der DDR protestieren in Berlin  

Rund 200 Opfer des Systems der Zwangsadoprionen in der DDR protestieren zum dritten Mal in Berlin, um auf ihr Schicksal und die fehlende Anerkennung und Entschädigung durch die Bundesrepublik aufmerksam zu machen. Zudem steht auch immer noch die Suche nach Angehörigen im Vordergrund. Ihnen schlossen sich auch Opfer von Zwangsarbeit in Gefängnissen und anderem Unrecht in der DDR an. Neben einem Infostand am Brandenburger Tor wurde auch auf einer Strecke zur Siegessäule und zurück demonstriert. Organisiert werden die Aktionen u.a. vom Opferverein OvZ-DDR e.V. (Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen). Aktualität erhält der Protest vor dem Hintergrund, dass Fristen für Entschädigungszahlungen auslaufen.   
 

Veranstaltung 25.05.2014 ist der "Internationaler Tag des vermissten Kindes" und aus diesem Grund planen wir (OvZ-DDR e.V. - Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen) 

Wir sind auf eure Hilfe angewiesen und würden sehr freuen, wenn ihr uns bei der Kundgebung mit eurer Anwesenheit unterstützt.

Wir wollen darauf aufmerksam machen, wie viele Familien in der DDR entfremdet wurden, in dem man die Kinder aus nicht-systemkonformen Familien heraus nahm und in systemkonforme Familien steckte.

Die Betroffenen erheben sich und brechen ihr jahrzehntelanges Schweigen.

Wir fordern von der Politik, dass dieses traurige Kapitel DDR-Zwangsadoption endlich politisch und historisch aufgearbeitet wird.

Wir fordern mehr Rechte für die Adoptierten und deren leiblichen Eltern (komplette Akteneinsicht und Herausgabe in Kopie).

Wir fordern rechtliche Grundlagen, um Zwangsadoptionen bei Bedarf auflösen zu können.

Wir fordern Überprüfungen der alten Kader, die immer noch auf ihren Stühlen in den Adoptionsvermittlungsstell en sitzen und nötige Konsequenzen.

Wir fordern die Sicherung der Adoptionsakten. Immer wieder muss festgestellt werden, dass Adoptierte berichten, dass bei einem Termin die Akte plötzlich dünner geworden ist.

Wir fordern die Einberufung eines Runden Tisches.

Wir fordern die Aufklärung des Adoptionsstatus bei Adoptierten. Immer noch wissen viele Adoptierte nicht, dass sie adoptiert wurden.

Liebe Grüße,

OvZ-DDR e.V.

 

 

 

 

 

 

 

Video von Fotografin Michaela Ellguth
 

Veranstaltung 18.04.2015 Berlin, Pariser Platz

Am 18.04.2014 treffen wir uns vor dem Brandenburger Tor - auf dem Pariser Platz - in der Zeit von 10 bis 13 Uhr.

Die Kundgebung ist polizeilich angemeldet. Wir hoffen sehr, dass uns sehr viele Menschen dabei unterstützen. Es ist an der Zeit, dass die Öffentlichkeit / Politik nicht länger wegschaut.

WIR sind die Betroffenen, die bereits ihr Leben lang damit zurecht kommen müssen. 

Zwangsadoptionen sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine hochgradige Form von Menschenrechtsverletzungen.

Die Bundesrepublik ist der Nachfolgestaat der DDR und somit sind sie zur Aufarbeitung verpflichtet und das wollen wir mit unserer Kundgebung einfordern.

Veranstalter: OvZ-DDR e.V.


 


 


 

 

 

 

Bilder von Fotografen 


 Video - Beiträge auf Youtube  


 21. November 2013 Fotoprojekt mit dem Fotografen Stefan Gräf

"Gestohlenes Leben"  

Dank der Bereitschaft von einigen Betroffenen konnte der Fotograf stefangraef.com bereits schöne Bilder machen. Einige werden davon auch bald in einer Reportage im Focus-Magazin zu sehen sein.

Wir suchen aber trotzdem noch weitere Betroffene (zwangsadoptierte / entrissene Kinder, leibliche Mutter / leiblichen Vater / leibliche Gewschwister aus der ehemaligen DDR),

Wer Interesse hat kann sich bei mir oder Stefan Graef melden.

Unser Ziel ist eine evtl. Ausstellung zu organisieren und oder sogar ein Buch (Bilder und Text) heraus zu bringen.

Daher ist es wichtig, dass ihr damit einverstanden seid, dass eure Bilder veröffentlicht werden können. Ohne dem Einverständnis können wir eure Bilder nicht benutzen, um auf das Thema Adoption - verlorene Vergangenheit - DDR aufmerksam zu machen.
 

22.10.2009 Interview Ostthüringen TV

Video-Beitrag auf Youtube

Nur noch wenige Tage sind es bis zum 9. November. 1989 war jener schicksalhafte Tag der Anfang vom Ende der DDR. In den 40 Jahren ihres Bestehens wurden unzählige Familien auseinander gerissen. Die Zwangsadoption war eine gängige Praxis, mit der Regimegegner bestraft wurden. Katrin Behr aus Gera hat einen Verein gegründet, der den Opfern helfen soll, Familienangehörige wiederzufinden.